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Der Gartlberg – Pilgerherberge am südostbayerischen Jakobsweg

 
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Wege zum Beten


Willkommen.
Gott, wo bist Du? Es gibt Gründe, wegen Ungerechtigkeiten oder Kriegen zum Beispiel, zu der Überzeugung zu kommen, dass sich eine Gottsuche erübrigt. Und dennoch: Wir Menschen hungern unstillbar nach Religion. Wir sind Pfadfinder, die Gott nachspüren. Auf ihn zielt letztlich unsere Sehnsucht und unser Heimweh. Es gibt Bereiche auf dieser Erde, die Gottes Nähe in besonderer Weise verspüren lassen:

  • Naturerscheinungen, Gemälde, Skulpturen, Musik ...
  • Wegkreuze, Kapellen, Kirchen, Meditation und Kontemplation
  • Jesus Christus, in dem uns Gott "sein Gesicht" zeigt und der uns
    in seiner Kirche begegnet
  • auf dem Weg zu "heiligen Orten"
  • in der Begegnung mit Menschen
  • ...

"Der Gartlberg" ist ein Ort, der für die Menschen den "Himmel offen hält".

Pilgern zum Grab Jesu: Papst Franziskus pilgert nach Jerusalem
Wie schon seine Amtsvorgänger besucht auch Papst Franziskus Jerusalem (24.-26. Mai)– und zwar als Pilger. Der Sinn der Reise besteht in der Rückkehr an jenen Ort, an dem alles begann, und an das Heilige Grab, das den Mittelpunkt der Reisen der letzten vier Päpste bildet bildet. Doch kommt da noch mehr in Blick.

Die christlichen Gemeinden Jerusalems sind sehr zahlreich. Neben der katholischen und der orthodoxen sind die seit jeher vorhandene chalzedonische, äthiopische und armenische zu erwähnen. Man trifft sich an dem Ort zum Gebet, den wir Christen als Ort der Auferstehung Jesu Christi betrachten. Die gemeinsame Wurzel, aber auch die Unterschiedlichkeit wird offenkundig.

Gerade diese so unterschiedliche Ausprägung setzt uns Abendländer zu. Doch dürfen wir nicht übersehen, dass seit der Zeit der Osmanen ein sehr strenges Kriterium für die Rotation und Verteilung der Zeiten und Räumlichkeiten – der Kapellen und der Anbetung – festgelegt wurde. Dieser Rahmen ermöglicht das Zusammenleben – und bewährt sich auch beim Besuch des Papstes.

Am Grab Jesu verweilen
Schon die Apostel Johannes und Petrus liefen zum Grab Jesu. Ihre Reaktion war unterschiedlich. Viele folgten ihnen – und die Antworten wurden immer vielfältiger. Papst Benedikt XVI. wagt es, diese in seinem Jesus-Buch zu sichten und eine tragfähige Antwort zu geben.
Jetzt ist es an der Zeit, dass auch die christlichen Theologien zum Grab Jesu pilgern und sich dort ihrer Wurzeln vergewissern. Denn nur so können wir Christen zu glaubhaften Zeugen der Auferstehung unseren Herrn werden.

Und in Niederbayern pilgert man auf den Gartlberg
Seit mehr als 350 Jahre lädt die Kopie des Grabes Jesu auf den Gartlberg ob Pfarrkirchen ein. Viele haben da schon Antwort und Trost erhalten. Sonst wäre da nicht die reich ausgestaltete Kirche entstanden. Ebenso wenig gäbe es die unterschiedlichen Anlässe, die Menschen "den Gartlberg" aufsuchen lassen.

Besonders aber ist das ein Ort, an dem sich Christen verschiedener Konfessionen zum Beten treffen. Möge dieses Beten am Hl. Grab zunehmen und der Ökumene neu Schwung verleihen!
P. Georg Fichtl

 

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