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Die Auferstehungskirche

Die rasch aufblühende Wallfahrt "in Monte Hortulano Pfarkirchy" (Orbis Seraphicus Historia 1741) wurde schon 1660 zwei Eggenfeldener Franziskanerpatres anvertraut.
1661 - 1669 erbaute Dominikus Christoph Zuccali aus Graubünden die zweitürmige Kirche über dem Hl. Grab, die allerdings erst 1688 zu Ehren der "Auferstehung Christi" geweiht werden konnte.
Mit Unterbrechungen erfolgte in den nächsten Jahren die prachtvolle Innenausstattung:
1687 malt Franz Ignatius Bendl das herrliche Auferstehungsgemälde für den monumentalen Hochaltar.
1687 (am 16. November) kommt das Gnadenbild in die Kirche.
1689 dekorieren Giovanni Battista Carlone und Paul Allio (d'Aglio) das Chorgewölbe mit italienisch-schweren Stuckgirlanden; Carl Adam malt dazwischen die acht Fresken nach dem "Vater unser".

1692 fertigte der Arnstorfer Schreiner Wolf Stadler die schöne Kanzel.
1713 errichtete Georg Josef Paader aus München die Seitenaltäre. Der aus Pfarrkirchen stammende und in Augsburg tätige Ehrgott Bernhard Bendl vollendete die Rokokostukkierung im Langhaus; Johann Paul Vogl und Johann Eustach Kendlpacher malten dazu nach dem "Glaubensbekenntnis" die Fresken.
1888 Anläßlich des 200 Jahr-Jubiläums wurde der jetzige Hochaltar (Altar und Tabernakel) errichtet.

1922 kaufen die Salvatorianer die Osterrieder Krippe.
1950 gießt Firma Hahn, Landshut, vier neue Glocken.
1956 stellt Eisenbarth, Passau, die jetzige (vierte) Orgel auf.

1959 Renovierung der Kirche: P. Egino Manall SDS, Bad Wurzach, gestaltet das Hauptportal („Maria").

1982 ermöglicht der neue Förderverein eine gründliche Gesamtrenovation.

1959 und 1982 wurde also die Gartlbergkirche zweimal glanzvoll gesamterneuert. Besonders zu erwähnen ist, dass dabei die Türme, die auseinander drifteten, mit einer dicken Betonplatte stabilisiert wurden.

2007-2009 erfolgte eine weitere gründliche Innen- und Außenrenovierung. Rudolf Oettl, der Vorsitzende des Fördervereins, beaufsichtigte diese. Bürgermeister Georg Riedl sorgte dafür, dass der Vorplatz und der Kreuzweg grundlegend saniert wurden.

Fortschritt der Renovierungsarbeiten an der Wallfahrtskirche 2009:
Abschlussfeier der Renovierung am 29. 11.2009
Vorankündigung der Abschlussfeier der Renovierung
Der Kreuzweg erstrahlt in neuem Glanz
Schrein der Stadtpatronin
Fund bei Kuppelrenovierung
Stadt Pfarrkirchen saniert den Kreuzweg
Innenrenovierung beendet
PNP-Artikel vom 01.07.09
Die Außenrenovierung der Wallfahrtskirche hat begonnen
Innenrenovierung des Südportals bis 26.6.2009

 

Die Kirche als ganze, aber im ganz besonderen Maße der Chorraum führt die zentralen Aussagen des christlichen Glaubens vor Augen. Links an der Nordwand zeigt die Kreuzabnahme Jesu den wirklich toten Retter und Heiland. Im Gnadenbild auf dem Hochaltar hält ihn uns die Schmerzhafte Gottesmutter hin. Rechts an der Südseite liegt die heilige Theodora, die als junge Römerin lieber ihr Leben hergab, als ihn verriet. Das Heilige Grab hinter dem Hochaltar konfrontiert noch hautnaher mit dem Tod. An ihm geht kein Weg vorbei! Doch das leuchtende Bild der Auferstehung Jesu Christi und der prachtvolle Raum, der uns einen verstohlenen Blick in den Himmel tun läßt, bekennen: Der am Kreuz gestorbene Jesus von Nazareth lebt; der Tod hat nicht (mehr) das letzte Wort. So können wir Christen beim Höhepunkt der Eucharistiefeier in Freude bekennen:
"Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und Deine Auferstehung preisen wir, bis Du kommst in Herrlichkeit".

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