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Trotz Regen: Ökumenische Pilgertage nach Reischach vom 16.-17. Mai 2014

Trotz angekündigtem kalten Regenwetter trafen wir uns mit immerhin 12 Teilnehmern in Pfarrkirchen und fuhren im warmen Bus nach Tann. Dort begrüßte uns Pfarrerin Kastner in der evangelischen Kirche und hielt die Morgenandacht. Wir erfuhren, wie die evangelischen Gemeinde in Tann mit den vielen Nachkriegs-Flüchtlingen entstanden ist.

Die erste Etappe führte uns zur hochgelegenen Wallfahrtskirche Schildthurn und weiter, an Zeilarn vorbei, nach Leonberg, wo wir den beeindruckenden Aussichtspunkt über dem Inntal genossen haben. Wegen des kalten Windes hielten wir uns dort mit der Brotzeit aber nicht allzu lange auf und gelangten schließlich, überraschender Weise fast trockenen Fußes, nach Reischach. Pfarrer Samereier, ein ehemaliger Schüler von Pater Georg Fichtl, erzählte uns eindrucksvolle Geschichten über den Ort, den viele nur vom Durchfahren her kennen.

Abends im Wirtshaus konnten es die Gäste am Stammtisch kaum fassen, dass wir pilgern, aber nicht nach Altötting wallfahren. Übrigens, der Unterschied zwischen Pilgern und Wallfahren: Die Wallfahrt geschieht immer in einer Gruppe, wobei es ums Ziel geht. Pilgern kann man alleine oder in der Gruppe, wobei es primär um den Weg geht.

Am zweiten Tag wurden wir dann doch noch etwas nass, wobei sich die im Trockenen so schönen Wiesenwege eher als Nachteil zeigten und wir den eigentlich nicht eingeplanten "Straßenhatscher" durch Wurmannsquick bevorzugten. Auf den Kilometern im Regen auf der Teerstraße kam die ansonsten gesprächige Gruppe zum sehr besinnlichen Schweigen.

Mit der Landwirtschaft gestern und heute befassten wir uns bei einer Hofführung in Angersdorf, bevor wir den Zug in Eggenfelden bestiegen – mittlerweile schon fast wieder trocken. So genossen wir noch den Ausklang auf dem Gartlberg mit einer Schlussandacht und gutem Essen. Dies waren leider die letzen Pilgertage zusammen mit den Salvatorianern. Es gibt aber keinen Grund, die Pilgertage mit katholischen und evangelischen Teilnehmern nicht weiterzuführen.

Bericht: Peter Wolfrum

Fotos: Rudolf Bender