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"Der Gartlberg", ein Ort der Gottesbegegnung
Oder: Der höchste Berg im Rotttal

"Berg" in der Bibel
Wer in der Bibel nach "Berg" sucht, stellt – vielleicht sehr überrascht – fest, dass zentrale Ereignisse auf Bergen stattfinden:

  • Abraham soll Isaak auf einem Berg opfern – und findet einen gnädigen Gott.
  • Mose empfängt die 10 Gebote auf einem Berg.
  • Salomon baut den Tempel auf den Berg Zion.
  • Zentral ist die Bergpredigt mit den Seligpreisungen und der Brotvermehrung.
  • Jesus gibt sich seinen Jüngern auf dem Berg Tabor zu erkennen.
  • Jesus stirbt auf dem Berg Golgotha am Kreuz.

Dahinter steht eine Grunderfahrung des Orient: Auf dem Berg begegnet man in besonderer Weise dem Göttlichen. Die Bibel kommt sogar zu der Behauptung, dass der Zion der höchste der Berge sei. Sie will damit sagen: Dort kann man dem biblischen Gott am intensivsten begegnen. Das erklärt auch die jährlichen Wallfahrten des frommen Juden nach Jerusalem.

Gilt das nicht auch für den Gartlberg? Viele haben sich auf den Weg gemacht, den Alltag hinter sich gelassen und ihre Sorgen und Nöte "auf den Berg" getragen. Da haben sie mit Maria und Jesus ihresgleichen – und göttlichen Trost gefunden.
Die Tradition des Wallfahrens geht im südlichen Niederbayern bis ins Mittelalter zurück. Die Reise in das "Heilige Land" - damals im Vordergrund religiöser Pilgerschaft - blieb den meisten Menschen jedoch aus vielerlei Gründen verwehrt. So entstanden in der jeweiligen Region eigenständige Wallfahrtsorte.
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