Haus der Begegnung Salvatorianer Wallfahrt
   
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Der Gartlberg: eine Wallfahrt in sich.

Oder: Drei Wallfahrten und eine letzte.

Am Anfang stand – noch vor dem 30-jährigen Krieg – das Passionsspiel:
Der Leidensweg Jesu wurde auf schlichte Weise zur Darstellung gebracht. Diese fand im Laufe der Zeit eine immer üppigere Ausformung – von der Aufführung und vom Rahmen her.

  • Das Gartlberger Passionsspiel dauerte zu seiner Blütezeit zwei Tage und zog viele Menschen an. Die barocke Fassung befindet sich heute im Museum.
  • Hand in Hand wurde der Gartlberg zum Kalvarienberg: Da entstand ein Fußweg mit drei Stationen und dann im August 1659 ein "Heiliges Grab". Dies mündete in die Auferstehungskirche, die jetzt mit ihren zwei Türmen das Wahrzeichen Pfarrkirchens ist.
  • Da durfte die Marienfrömmigkeit nicht fehlen. Wolfgang Schmierdorfer heftete im März 1659 sein Vesperbild an einen Baum. Seit 1687 befindet es sich in der Kirche. Dorthin zieht es die Rotttaler mit ihren Sorgen und Nöten.
  • Dazu kam die Seelsorge. Ab 1660 bis 1802 kümmerten sich Franziskaner um die Wallfahrer, ab 1748 von Benefiziaten unterstützt. Diese lösten 1921 die Salvatorianer ab, die in ihrem Salvatorkolleg 1963 ein Schülerheim und dann 1991 ein "Haus der Begegnung" einrichteten. Junge Leute und Familien sind hier unterwegs zu neuen Ufern.
  • Sehr bedeutsam ist die Verlegung des Friedhofs: Seit 1806 führt für alle Pfarrkirchner der letzte Weg auf den Gartlberg.
  • Und 1984 kamen aus der Stadt die Gebeine der heiligen Theodora. Waren sie in der Aufklärungszeit das Ziel einer eigenen Wallfahrt, so sind sie heute Mahnung und Ermutigung zugleich: Wir alle sind sterblich, aber der Auferstandene ist an unserer Seite.
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